Was ist ein Reseller Option Kit (ROK)?


Die ROK-Lizenz gehört zu der Familie der OEM-Lizenzen.

Eine ROK-Lizenz enthält neben dem Medium und dem Echtheitszertifikat (COA) mit Aktivierungskey noch die Lizenzbedingungen, die laut einem Urteil aus dem Jahr 2000 in Deutschland keine vollständige Gültigkeit haben. Laut dem Rechtsspruch dürfen ROK- Lizenzen entgegen der Bedingungen auch ohne neue Hardware gehandelt und bereits bestehender Hardware zugewiesen werden.

Somit ist eine ROK-Lizenz ausgesprochen flexibel und bietet zugleich den besten Preis im Markt für Windows Server Lizenzen und CALs (Zugriffslizenzen).

Wie bei jeder OEM-Version verfügt auch die ROK-Lizenz über ein uneingeschränktes Downgraderecht.

Windows Server ROK:

  • Auf Hardwarekompatibilität getestet
  • 100 % WindowsServer
  • Unschlagbare Preise – auch bei den CALs und RDS CALs

Was gehört zum Lieferumfang des ROKs?


  • Microsoft Windows Server-Medien der jeweiligen Marke, getestet und unterstützt
  • Echtheitszertifikat
  • Dokumentation
  • 90 Tage kostenfreier Telefon-Support für Installation, Konfiguration und Ersteinrichtung direkt vom Hersteller

Zu den ROK Lizenzen

Ihr Ansprechpartner


Tim Duffy
lizenzen@kosatec.de

Weitere Informationen


Die Editionen von Windows Server 2016 wurden optimiert, um die veränderten Geschäftsanforderungen von heute besser zu unterstützen. Die Einführung von Windows Server 2016 erfolgt in den folgenden Editionen:

  • Windows Server 2016 Datacenter: Für Unternehmen aller Größen, die anspruchsvolle IT-Workloads haben und erweiterte Speicher-, Virtualisierungs- und Anwendungsbereitstellung benötigen.
  • Windows Server 2016 Standard: Geeignet für physische Vor-Ort-Umgebungen oder minimal virtualisierte Umgebungen, die einen flexiblen Weg in Richtung Virtualisierung benötigen.
  • Windows Server 2016 Essentials: Ideal für kleinere Betriebe mit bis zu 25 Benutzern oder 50 Geräten; Unternehmen, die unter Umständen nur elementare IT-Anforderungen oder begrenzte IT-Ressourcen haben. Essentials ist eine gute Option für Kunden, die derzeit die Windows Server Foundation Edition verwenden, die für Windows Server 2016 nicht verfügbar ist.

Die Lizenzierung der Datacenter und Standard Edition ändert sich von Prozessoren (Prozessor + CAL) auf physische Cores (Cores + CAL). Kunden von Windows Server 2016, die Server mit acht Cores oder weniger pro Prozessor lizenzieren, zahlen in etwa den gleichen Betrag, als wenn sie die 2012 R2 Edition auf Basis des Lizenzmodells mit 2 Prozessoren lizenzieren würden. Bei der Standard Edition von Windows Server 2016 können Sie bis zu zwei VMs oder zwei Hyper-V Container lizenzieren, wenn alle physischen Cores auf dem Server lizenziert sind.

Mit der Windows Server 2016 Datacenter und Standard Edition:

  • Alle physischen Cores im Server müssen lizenziert werden. Server werden basierend auf der Anzahl der Prozessor-Cores im physischen Server lizenziert.
  • Mindestens 16 Cores sind pro Server zu lizenzieren.
  • Mindestens 8 Cores sind pro physischem Prozessor zu lizenzieren.
  • Windows Server ROK-Lizenzen umfassen 16 Cores, Zusatzlizenzen für sowohl Standard als auch Datacenter Editionen sind in Paketen von zwei, vier und sechzehn Cores verfügbar.

Die Windows Server 2016 Essentials Edition wird weiterhin pro Server für Plattformen mit bis zu zwei Prozessoren und maximal 25 Benutzern oder 50 Geräten lizenziert. Es sind keine Windows Server CALs erforderlich.

Regel Nr. 1: Jeder physische Prozessor wird mit mindestens acht Kernen gewertet.

Regel Nr. 2: Jeder physische Server wird mit mindestens 16 Kernen gewertet.

Regel Nr. 3: Alle physischen und aktiven Kerne im Server müssen unter Berücksichtigung der Regeln 1 und 2 lizenziert werden, damit ein Standard Server zwei und ein Datacenter Server unlimitierte VM-Rechte (Windows Server Instanzen) besitzt.

Regel Nr. 4: Um mit der Standard Edition zwei weitere VM-Rechte zu erhalten, müssen alle physischen aktiven Kerne erneut lizenziert werden.

Windows Server 2016 ROK Basislizenzen sind für sechzehn Cores verfügbar; dies ist die erforderliche Mindestanzahl an Cores, um einen physischen Server inkl. Ein-Prozessor-Server, zu lizenzieren. Zusatzlizenzen in Paketen von zwei, vier und sechzehn Cores für sowohl die Standard als auch die Datacenter Editionen werden angeboten.

  • Die Datacenter Edition gewährt Rechte auf unbegrenzte virtuelle Betriebssystemumgebungen (OSEs), wenn alle physischen Cores auf einem Server lizenziert sind.
  • Die Standard Edition gewährt Rechte für bis zu zwei virtuelle OSEs oder Hyper-V Container, wenn alle physischen Cores auf einem Server lizenziert sind. Für jeweils zwei weitere VMs oder Hyper-V Container müssen alle Cores im Server noch einmal lizenziert werden.

Eine Clientzugriffslizenz (CAL) ist eine Lizenz, die den Zugriff auf eine bestimmte Microsoft Serversoftware ermöglicht. CALs werden in Kombination mit Lizenzen für Microsoft Serversoftware verwendet, damit Benutzer und Geräte auf die Services dieser Serversoftware zugreifen und diese Services nutzen können. Windows Server-OS-Lizenzen erlauben, dass das OS nur auf dem physischen Server läuft, wofür es lizenziert ist. Damit die Benutzer oder Geräte für den Zugriff auf die Windows Server OS Software berechtigt sind, die auf dem Server ausgeführt wird, sind Windows Server CALs erforderlich.

Eine Windows Server-CAL ist erforderlich, wenn ein Benutzer oder Gerät direkt oder indirekt auf einen Windows Server zugreift. Eine Remote Desktop Service (RDS)-CAL ist ebenfalls erforderlich für Benutzer, die auf Programme oder den vollständigen Desktop über eine Remote Desktop Verbindung zugreifen müssen. Für den Remote-Zugriff auf den Desktop sind sowohl eine Windows Server-CAL (Benutzer oder Gerät) und eine RDS-CAL erforderlich. RDS-CALs enthalten einen Produktschlüssel zur Aktivierung. Als Ausnahme zu diesen Regeln können bis zu zwei Benutzer oder Geräte ausschließlich zum Zweck der Serveradministration auf die Serversoftware zugreifen, ohne dass eine RDS-CAL oder eine Windows Server-CAL erforderlich ist.

Nein. CALs müssen dieselbe Version wie – oder eine höhere Version als – die Serversoftware aufweisen, auf die sie zugreifen. In anderen Worten: Benutzer oder Geräte, die auf einen Server mit Windows Server 2016 zugreifen, müssen über Windows Server 2016 CALs verfügen.

Ja. Eine Windows Server CAL gestattet Zugriff auf alle früheren Versionen von Windows Server.

KOSATEC Computer Kurzportrait
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